DMP 4/17

Anfang Juli fand die letzte Blutabnahme statt, jedoch waren diese Werte nicht aussagekräftig, weil sie zwei Monate, nach der letzten Bluttransfustion abgenommen wurden und die roten Blutplättchen brauchen zwölf Wochen um sich zu erneuern. Eigentlich sollte die Blutabnahme schon Anfang Oktober stattfinden, doch ich habe es ehrlich gesagt, vor mich her geschoben und dann war die Ärztin noch drei Wochen im Urlaub. Nun Ende November war es soweit. Es fing schon gut an, M. und ich hatten noch Witze gemacht, wer von uns beiden verschlafen wird.

Bis zum ersten Snoozlen war auch noch alles gut, doch als ich wieder wach wurde, war es bereits halb acht und somit hatte ich noch 30 Minuten Zeit, bis meine Betreuerin kommen wollte. Nun gut, wir machten uns dann auf den Weg. Aufgrund der Tatsache das ich weder Kaffee, Frühstück noch meine Tabletten einnehmen durfte, machte sich das bemerkbar, in dem ich noch nicht ganz bei Sinnen war. Aus der geplanten Blutabnahme wurde dann ein kompletter Diabetiker Check Up, keine Ahnung, warum ihr das nach einem Jahr, auf einmal auffällt.

Was mich besonders irritiert hat, die Ärztin im Kh und auch die Diabetologin meinten, ein Blutdruck von 140 ist zwar erhöht, aber noch okay. Sie hingegen ist der Meinung, das bei Diabetikern und noch dazu in meinem Alter sollte er höchstens bei 120/130 sein. Tja, wem glaubt man da jetzt? Wir haben uns darauf geeinigt, das wir das weiter beobachten, da ich, aber nächste Woche einen Termin bei der DIabetologin habe, werde ich das dort nochmal ansprechen. Nach diesem Termin waren wir dann noch im Studtenviertel frühstücken. Lustig war, ich wollte nicht meinen Rucksack mit rein nehmen, weswegen ich meine Geldbörse und die Tabletten in die Jacke gesteckt habe.

Wir gehen rein, suchen aus, setzen uns hin, Sie: „Hast du die Tabletten jetzt im Auto vergessen?“, „Nein, ich habe sie in die Jackentasche gesteckt“. Zum Beweis hab ich sie die erst auf den Tisch gelegt und danach fein artig genommen. Nach dreiwöchiger Pause haben wir uns abends noch zum Trommeln gesehen. H. war von seiner Reha auch wieder zurück. Wir hatten zum Warm machen Schokolade gespielt und eigentlich war ich davon ausgegangen, das auf uns, als neues Stück schon klar war, doch die Pläne änderten sich dann doch noch. Wir machten ein Brainstorming und entschieden uns am Ende für Leuchtturm von Nena. Für den ersten Versuch haben wir schon eine nette Variante entwickelt.

Ein produktiver Freietag

Nach dem ich wieder einmal, einen furchtbaren Alptraum hatte, brauchte ich fast drei Stunden, um wieder klar zu kommen. Um nicht komplett durch zu drehen, konnte ich mich dazu motivieren, die Küche aufzuräumen und zu putzen. Als M. dann schrieb, das sie später kommt, hatte ich noch Zeit, die Wäsche vor zu sortieren. Wir machten uns dann auf dem Weg zum Arzt, weil ich neue Tabletten brauchte. Warum auch immer, hatte ich an diesem Morgen, meine Beine nicht unter Kontrolle und stolperte mehr durch die Gegend, als alles andere.

Da die Apotheke, am besagten Einkaufszentrum bei mir um die Ecke ist, hatte ich meine Leergutsammlung mitgenommen und so verbunden wir das eine mit dem anderen. Für die letzten beiden Arzttermine und auch noch für ein paar andere Dinge, belohnte ich mich mit Wildschweinsteaks. Nach dem Einkauf und dem Haushaltsdingen war ich ziemlich k.o. es ist für mich immer noch schwierig, die körperlichen Ressourcen/Grenzen richtig einzuschätzen.

Nuklearmedizin

Bereits vor einiger Zeit, hatte mich meine Hausärztin darauf aufmerksam gemacht, das meine Schilddrüsenwerte auffällig sind. Im Juli hatte sie mir dann eine Überweisung zur Nuklearmedizin gegeben. Das örtliche Krankenhaus, in dem ich, bezüglich meiner Menstruationsstörungen behandelt wurde, hatte eine Wartezeit bis Mitte Januar 2018. In einem anderen Krankenhaus, circa 12km von mir entfernt, bekam ich dann, einen Termin für Anfang November. Weil ich wusste das sich die Praxis im ersten Stock befindet und das mit meiner Angststörung, ein Problem werden könnte, wurde ich nervöser, je näher der Termin kam.

Am Dienstagnachmittag machte ich mich dann mit meiner Betreuerin auf den Weg dorthin. Lustiger weise besitzt die Stadt in der wir uns befanden, kaum Straßennamen, aber auf einigen Schildern stand zumindest Krankenhaus, auch wenn es nicht ganz einfach war, im Endeffekt haben wir es gefunden. Das Personal war sehr nett, freundlich und geduldig. Bei der Blutabnahme plauderte ich mit der Arzthelferin und als es im ersten Anlauf nicht klappte (was mich nicht verwunderte) kam die Kollegin, mit einer „Kindernadel“ wieder und im zweiten Anlauf klappte es dann.

Nach der Blutabnahme bekam ich eine radioaktive Flüssigkeit gespritzt. Ich muss gestehen, ich hatte etwas Angst, aber auf Nachfragen, versicherte man mir, das ich davon nichts merken würde. Nach einer zehnminütigen Pause wurde dann eine Schichtaufnahme der Schilddrüse gemacht. Die Sitzposition in diesen zehn Minuten war sehr unangenehm und förderte meine Panikattacken, die ich so oder so, die ganze Zeit schon hatte noch mehr. Nach dieser Aufnahme, sollte dann noch ein Ultraschall und ein Gespräch mit dem Arzt stattfinden.

Bis zu diesem Zeitpunkt lief alles reibungslos und auffällig zügig, doch der liebe Herr Doktor hat sich Zeit gelassen. Wir haben geschlagene 45 Minuten auf den Doktor gewartet. Der Ultraschall und das Gespräch waren eine Sache von fünf Minuten. Ich habe nicht nur einen hübschen, bunten Schmetterling in mir sondern die Schilddrüse ist gesund!!

Freitag, der 13.

Manche Menschen haben mit Freitag, den 13. Ein Problem. Als ich darüber nachdachte, was ich mit diesem Datum verbinde, fiel mir ein, das ich 2014, ein Date mit T. hatte und es danach eine Bombendrohung gab. Ein paar Jahre zuvor, bin ich an diesem Tag mit A. zusammen gekommen. Und 2017 hatte ich, die nächste Quartalsuntersuchung beim Frauenarzt. Trotz Termin haben wir ziemlich lange warten müssen. Ebenfalls amüsant fand ich, das die eine Ärztin nicht weiß, was die andere macht und das in der selben Praxis.

Ende April war ich dort und wurde als Notfall ins Kh eingewiesen, doch die haben mich wieder nach Hause geschickt, weil ich trotz wasserfllartiger Blutungen, einen guten Hb hatte. Nach diesem Termin war ich allerdings schon zwei weitere Male bei der Frauenärztin. Das eine Mal, Anfang Mai, nach der Bluttransfusion um auf Hormone eingestellt zu werden und das andere Mal, Ende Juli, um den Verlauf der Hormontherapie zu besprechen. Dementsprechend war ich sehr irritiert, als die andere Ärztin mich fragte wie es mir gehen würde und das ich beim letzten Mal, nicht wirklich gut aussah.

Meine Betreuerin war hinterher so nett und hat meine Verwirrung aufgelöst. Allerdings haben sie den Blutdruck gemessen und der war viel zu hoch, von diesem Ergebnis war mir so dermaßen schlecht und als ich dann noch hörte, das die einen Abstrich machen wollen, war mir noch schlechter und ich wollte nur aus der Praxis raus. Das Gespräch mit der eigentlichen Frauenärztin verlief, dann aber doch sehr gut. Ich schilderte ihr das ich durch das Velanfaxin verstärkte Blutungen habe, das ich aber ansonsten zufrieden sei.

Wir sprachen noch mal über die Verödung und ich äußerte das ich mit der Vollnarkose ein Problem hätte und das ein Kinderwunsch bestehe. Daraufhin teilte sie mir mit, das es die Möglichkeit gäbe, eine Hormonspirale einzusetzen. Allerdings würde sie mir derzeit davon abraten, weil sie Bedenken beim Einsetzen hätte. Da ich die Hormontabletten soweit ganz gut vertrage, alle vier Wochen regelmäßig menstruiere spricht nichts dagegen, die Tabletten erst einmal weiter zu nehmen. Was mich persönlich etwas beruhigt hat, war die Aussage, das ich mir erst Sorgen machen müsste, wenn ich die Binden, alle zwei Stunden wechseln müsste oder es wie im April wasserfallartig ist.

Aufgrund meines Syndroms, werde ich die Tabletten voraussichtlich mein ganzes Leben lang nehmen müssen, um regelmäßig und nicht lebensbedrohlich zu menstruieren. Gott sei dank sind die Tabletten relativ klein und ich muss sie ja auch „nur“ alle zwei Wochen nehmen, auch wenn mich bei der Aussage, alle Ärzte immer irritiert angucken.

Mittagstisch & Döner

Nach dem es bei M. und mir wieder mehrere Anläufe gebraucht hat, bis wir uns wieder sehen, war es an diesem Montagnachmittag soweit. Wir trafen uns wie immer um 14 Uhr am Westentor und gingen von dort aus, in unser Stamm-Café. Erstaunlicherweise waren wir uns dieses Mal beide einig und entschieden uns für Nudeln mit Hackfleischsoße. Herrlich war ihre Irritation, als ich ihr erzählen wollte, das ich nun doch über die Schleimhautverödung nachdenke, aber das der Kinderwunsch, mir im Weg steht. Sie dachte ernsthaft, einen Moment lang, ich sei schwanger.

Davon abgesehen das sie die erste wäre, die es erfährt ist die Frage, wer der Vater sein soll. Da M. abgesagt hatte, entschieden J., T., und ich uns schon eher zu treffen. Wir schlenderten durch die Innenstadt und dem Einkaufszentrum und landeten hinterher bei einem sehr günstigen und leckeren Döner. Aufgrund der Tatsache, das ich von meiner Erkältung immer n och angeschlagen war, fuhr ich relativ bald nach Hause.

Trommeln aufm Schiff

Anlässlich eines Jubiliäum eines Stadtteiles, in dem sich eine Kinder- und Jugendeintrichtung meines Betreuungsträger ist, hatten wir einen Auftritt. Erst konnte ich mich nicht entscheiden, was ich anziehen sollte, dann waren es die Haare. Irgendwann war ich fertig und stand mit gepackten Sachen, an der Bushaltestelle und der Bus kam und kam einfach nicht. Insgesamt war ich also rund 15 Minuten zu spät, das hat mich schon ziemlich angenervt, weil ich es hasse zu spät zu kommen.

Die Generalprobe verlief für mich persönlich nicht so gut, auch wenn der Rest das nicht verstehen konnte. Am Veranstatlungsort angekommen, haben wir die Autos ausgeladen und weil sich das Programm verschob, sind wir erst eine halbe Stunde später aufgetreten. Weil wir von diesem Tag alle ziemlich platt waren, war ich mit T. und J. anschließend noch einen Trinken.

Fast hätte ich vergessen, warum der Artikel so heißt, wie er heißt. Die Bühne war lediglich ein LKW Anhänger und deswegen hat dieses Ding, bei jeder kleinsten Bewegung gewackelt. Bei den schnelleren Stücken hat die Bühne nicht nur von rechts nach links sondern auch nach vorne gewackelt. Deswegen war ich sehr froh, als wir fertig waren, das ich die erste war, die die Bühne verlassen durfte, auch wenn der Tonmann das nicht so ganz verstand.

Ein aktiver Montag

Ja, das war er wirklich. Aufgrund der Tatsache das in der Ergotherapiepraxis, nach wie vor Personalmangel herscht, ist es derzeit schwierig Termine zu erhalten. So ergab es sich unglücklicherweise das es sich nicht lohnte, vor dem Trommeln noch nach Hause zu fahren. Im Gegensatz zu der Woche zuvor, lief die Therapiesitzung dieses Mal besser und ich hatte das Gefühl, etwas gemacht zu haben. Ich war danach kopfmäßig zwar ziemlich platt, aber zufrieden. Da mir der Bus vor der Nase weggefahren war, musste ich 15 Minuten auf den nächsten Bus warten.

Am Einkaufszentrum angekommen, lief ich M. und J. in die Arme und so gingen wir, gemeinsam für das Trommeln einkaufen. Ich nutzte die Gelegenheit und nahm, ein Paket Brot und zwei Flaschen Wasser mit. Bei den Räumlichkeiten des Betreuungsträgerr angekommen, fingen J. und ich an, das Gemüse und den Joghurt zu putzen und vorzubereiten. Da dieser Träger Menschen mit geistiger, körperlicher und psychischen Beeinträchtigungen betreut und M. sich darüber aufregte, das ihre Kollegen, sämtliche Dinge wegräumten und abschlossen, meinte ich „Ja, man muss die Dinge vor uns in Sicherheit bringen“.

Ein paar Minuten später gab J., mir ein recht großes Messer mit dem ich die Gurke schneiden sollte und meinte zu ihr „Du hast, aber Vertrauen in mir“. Es gibt so viele Menschen, die mich kaum kennen und Angst haben, mir so etwas anzuvertrauen, weil ich aufgrund meiner mangelnden Sehkraft, mich wer weiß wie schlimm verletzten könnte.

Die Trommelprobe an sich verlief sehr gut. H., J. und M. haben ein neues Stück geübt und wie in der Woche zuvor, habe ich beim ersten Stück, den Part des Beginners übernommen. Ebenfalls habe ich es bei diesem Stück geschafft, einen Schlag mehr als sonst zu spielen. In einem anderen Stück ging es darum, das einer aus der Gruppe, das Publikum zum Mitsingen einladen muss und, weil niemand reagiert hat, habe ich diesen Part übernommen. Ganz lustig war das H. sowohl bei den Proben, als auch bei den Auftritten, jedes Mal die zweite Strophe von Dieser Weg vergisst.

Und heute hat er sie zu früh gesungen. Wir waren gerade dabei den Refrain zu singen, als er mit der Strophe anfing, ich guckte M. an, weil ich total irritiert war und nicht wusste, was ich machen sollte. So habe ich gewartet bis er fertig war und bin dann wieder in den Text eingestiegen. Obwohl ich von der Ergo und auch anderen Dingen sehr geschafft war, habe ich es bis zum Schluss durchgehalten. Zufälligerweise war B. im Büro, die noch dazu in meiner Nähe wohnt und bot sich an, mich nach Hause zu bringen. Darüber war ich erleichtert, weil es nun immer früher dunkel wird und ich noch etwas Zeit brauche, um wieder in der Dunkelheit zurecht zu kommen.

La Fete No. 18

bereits seit Monaten hatte ich mich auf diesen Auftritt gefreut. Am Montag, dem letzten Proben vor dem Auftritt musste ich leider absagen, weil mich die Monatsblutung in Verbindung mit den neuen Tabletten, vollkommen aus der Bahn geworfen hat. Am Samstagmorgen fuhr ich dann zur Generalprobe und war aus mehreren Gründen ziemlich nervös. Doch nach der Generalprobe war ich erleichtert. Da der Auftritt nicht weit von den  Räumlichkeiten des Betreuungsträger statffand, sind wir mit den Trommeln zu Fuß dort hin gelaufen.

Aufgrund von Porgrammänderungen verschob sich der Zeitplan ständig. Als wir die Hälfte der Stücke gespielt hatten, wurde die Veranstaltung offiziel eröffnet. Sehr schön fand ich, das die Rede für die Gäste auf fränzösisch übersetzt wurde. Nach der Rede spielten wir dann noch die restlichen Stücke. Nach dem Auftritt fand die Nachbesprechung statt und danach sind wir in zweier Gruppen los gezogen und haben von der Veranstaltung Fotos gemacht. Obwohl ich seit 28 Jahren in dieser Stadt lebe, habe ich an diesem Tag, Ecken kennen gelernt die ich vroher nicht kannte.

Das Film- und Tonmuseeum war eine tolle Erfahrung, aber auch die Oldtimer und ein  Segelflugzeug haten es mir angetan. Da es an diesem Tag sehr warm war, bin ich dann nach rund drei Stunden gegangen.

Trommeln am Kanal

der Montagmorgen fing leider nicht so gut an. Aufgrund des warmen Wetters konnte ich mich nicht entscheiden, was ich anziehen sollte, dadurch verpasste ich den ersten Bus. Ich ging zur nächsten Haltestelle und wartete dort auf den nächsten Bus, doch leider hatte der so viel Verspätung, das ich eine Panikattacke bekam. Unterwegs habe ich ernsthaft darüber nachgedacht, wieder nach Hause zu fahren, doch ich habe es durchgezogen. Ich fuhr zur Ergo und obwohl ich aufgrund neuer Medikamente in den letzten Tagen wenig geschlafen hatte, war der Therapeut mit meiner Leistung sehr zufrieden.

Auf dem Rückweg hatte ich leider das Pech, zwei Busse verpasst zu haben. Wie von M. am Donnerstag vorgeschlagen wollte ich eine Stunde später zum Trommeln fahren, bis plötzlich mein Handy klingelte „Wo bist du gerade?“, „Noch zu Hause, ich wollte gerade los gehen, warum?“, „Gut, dann bleib da. Wir haben uns entschieden zum Kanal zu fahren, ich hol dich gleich ab“. So hatten sie Stühle, die Trommeln und Proviant eingepackt und wir fuhren zum Kanal. Im hohen Gras picknickten wir und danach trommelten wir bei Sonnenschein und an der frischen Luft. Dies war eine wirklich schöne Idee.

Integrativer Kindergarten & türkische Selbsthilfe

Das war ein tolles, aber auch anstrengendes Wochenende für uns. Am Freitagnachmittag trafen wir uns und machten uns auf den Weg zum ersten Auftritt an diesem Wochenende. Es handelte sich um ein integrativen Kindergarten, die ihr 25. Jähriges Jubliäum feierte und zu diesem Anlass wurden wir eingeladen. Der Auftritt fand in einer kleinen Turnhalle statt. Dadurch das der Raum relativ klein war, war es dort nicht nur laut sondern auch recht stickig, was für uns den Auftritt sehr anstrengend gemacht hat. Eine tolle Geste fand ich es, das wir alle als Dankeschön, einen kleinen Blumenstrauß erhalten haben.

Am Sonntagmorgen trafen wir uns zur Generalprobe. Wir waren alle ein wenig neben der Spur aufgrund Schlafmangel und anderer Probleme, aber mit ein bisschen Kaffee und Spaß sind wir dann doch alle aufgetaut. Wir machten uns dann auf den Weg zum Fest der türkischen Selbsthilfe. Gott sei Dank war es dieses Mal besser organisiert als beim Auftritt Anfang Mai. Da das Wetter sehr unbeständig war, saßen wir unter einem Pavilion und leider standen die Boxen hinter uns. Während des Auftritts wurden diese besagten Boxen irgendwie immer lauter, so das ich mir zwischen durch die Ohren zuhalten musste.

Schön fand ich, obwohl es sehr kurzfristig war, das Sally gekommen war. Wie auch beim letzten Mal war die Gastfreundlichkeit und das Essen hervorragend. Nach fünf intensiven Monaten, Beobachtung und Fragen ist es inzwischen völlig selbstverständlich und überhaupt kein Problem, das die anderen ein Auge auf mich haben. Dieses Wochenende war toll, aber auch sehr anstrengend, weswegen die Trommelprobe am nächsten Tag ausfiel.