Nikolaus

So viele Vorteile es auch hat Erwachsen zu sein, so hätte ich heute Morgen, doch gerne eiiinen gefüllten Stiefel gehabt. Da es nun am Nachmittag immer früher dunkel wird und ich mir mit dem Weg in W. immer noch unsicher bin, machte ich mich heute am frühen Morgen auf den Weg. Ich frage mich wirklich, warum die ganzen Rentner, immer dann unterwegs sein müssen, wenn ich unterwegs bin. Warum auch immer, wachte ich mit einer Panikattacke auf und auch auf den Weg zu S. hatte ich mit Beklemmungen zu kämpfen. Als ich dann auf der Landstraße Richtung W. rollte ging es einigermaßen.

Als ich dann an der Ampelkreuzung am Bahnhof stand, war ich erleichtert und irritiert zugleich, das ich die 15km geschafft hatte. Im Vergleich zu den letzten Malen, waren an diesem Mittwochmorgen mehr Menschen in der Innenstadt unterwegs. Ich mag diese kleine Dorfstadt einfach, obwohl ich der absolute Stadtmensch bin. Nach einer Weile kam sie dann und wir machten uns auf den Weg, in „unser Wohnzimmer“, wie wir dieses Café liebevoll genannt haben. Das Café wird von einem älteren Ehepaar geleitet, die total herzig sind.

Noch dazu ist es dort lecker, gemütlich und günstig. All dies zusammen macht es zu einem Ort, der sich wie nach Hause kommen anfühlt. Wie es für einen Nikolaus gehört hatte ich auch Presente dabei und weil sie ab Ende des Monats für eine Weile, bei einer Freundin ist, haben wir beschlossen uns in zwei Wochen wieder zu sehen.

Auf der einen Seite war ich von den ganzen Menschen im Bus genervt und auf der anderen Seite haben sie auch geholfen. Nach wie vor, ist es merkwürdig, an dem Krankenhaus vorbei zu fahren, in dem ich, in den vergangenen Monaten des Öfteren behandelt wurde.

Ein kalter und chaotischer Donnerstag

Sally wollte unbedingt noch ihren letzten Geburtstag nachfeiern. Aufgrund der Tatsache, das nach neun Monaten Behandlung, das erste Mal, ein Bericht der Ergotherapie bei meiner Hausärztin ankam, hab ich nun ein Rezept über 45 Minuten Ergo bekommen, was ich aber nicht wusste. Da ich an diesem Donnerstag Donnerstag auch noch neue Termine ausmachen musste, schrumpfte mein Zeitpuffer immens. Aufgrund der Tatsache das es am Morgen geschneit hatte, der Schnee, aber sofort Wieder geschmolzen war, kamen sämtliche Busse zu spät.

Ich versuchte sie telefonisch zu erreichen, jedoch ohne Erfolg, in Whatsapp reagierte sie auch nicht. Also blieb mir nichts anderes übrig, als quer durch die Stadt zu sprinten. Glücklicherweise hatte unser Bus auch Verspätung. Das Essen in unserer Lieblingspizzeria war wie immer gut und weil sIE BEI MIR Um die Ecke ist, war es auch nicht weit bis nach Hause.

DMP 4/17

Anfang Juli fand die letzte Blutabnahme statt, jedoch waren diese Werte nicht aussagekräftig, weil sie zwei Monate, nach der letzten Bluttransfustion abgenommen wurden und die roten Blutplättchen brauchen zwölf Wochen um sich zu erneuern. Eigentlich sollte die Blutabnahme schon Anfang Oktober stattfinden, doch ich habe es ehrlich gesagt, vor mich her geschoben und dann war die Ärztin noch drei Wochen im Urlaub. Nun Ende November war es soweit. Es fing schon gut an, M. und ich hatten noch Witze gemacht, wer von uns beiden verschlafen wird.

Bis zum ersten Snoozlen war auch noch alles gut, doch als ich wieder wach wurde, war es bereits halb acht und somit hatte ich noch 30 Minuten Zeit, bis meine Betreuerin kommen wollte. Nun gut, wir machten uns dann auf den Weg. Aufgrund der Tatsache das ich weder Kaffee, Frühstück noch meine Tabletten einnehmen durfte, machte sich das bemerkbar, in dem ich noch nicht ganz bei Sinnen war. Aus der geplanten Blutabnahme wurde dann ein kompletter Diabetiker Check Up, keine Ahnung, warum ihr das nach einem Jahr, auf einmal auffällt.

Was mich besonders irritiert hat, die Ärztin im Kh und auch die Diabetologin meinten, ein Blutdruck von 140 ist zwar erhöht, aber noch okay. Sie hingegen ist der Meinung, das bei Diabetikern und noch dazu in meinem Alter sollte er höchstens bei 120/130 sein. Tja, wem glaubt man da jetzt? Wir haben uns darauf geeinigt, das wir das weiter beobachten, da ich, aber nächste Woche einen Termin bei der DIabetologin habe, werde ich das dort nochmal ansprechen. Nach diesem Termin waren wir dann noch im Studtenviertel frühstücken. Lustig war, ich wollte nicht meinen Rucksack mit rein nehmen, weswegen ich meine Geldbörse und die Tabletten in die Jacke gesteckt habe.

Wir gehen rein, suchen aus, setzen uns hin, Sie: „Hast du die Tabletten jetzt im Auto vergessen?“, „Nein, ich habe sie in die Jackentasche gesteckt“. Zum Beweis hab ich sie die erst auf den Tisch gelegt und danach fein artig genommen. Nach dreiwöchiger Pause haben wir uns abends noch zum Trommeln gesehen. H. war von seiner Reha auch wieder zurück. Wir hatten zum Warm machen Schokolade gespielt und eigentlich war ich davon ausgegangen, das auf uns, als neues Stück schon klar war, doch die Pläne änderten sich dann doch noch. Wir machten ein Brainstorming und entschieden uns am Ende für Leuchtturm von Nena. Für den ersten Versuch haben wir schon eine nette Variante entwickelt.

365 Tage

Am 25.11.2016 stand mein Leben auf der Kippe, was daran gipfelte, das ich mit einem Hb von 2,7 mit Sauerstoff und Blutkonserven auf der Intensivstation lag. Mittels vier Blutkonserven und einem Liter Eisen intravenös hat man es geschafft, mich binnen sieben Tage wieder herzustellen. In dem vergangenen Jahr gab es viele Arzttermine, viele Nadeln, Tränen und Momente der Verzweiflung, es gab aber auch schöne Momente. Ich durfte die wundervollsten Menschen vom Trommeln kennen lernen, der erste Auftritt hat mich viel Überwindung gekostet, unvergesslich bleibt auch das Picknick und Trommeln am Kanal im Sommer, aber auch La Fete und der Nachmittag mit M. ist unvergessen.

Genauso nach vier Jahren wieder in die zweite Heimat zu fahren, mit S. Kaffee in der Sonne zu trinken, quatschen und im Sonnenuntergang zurück nach Hause zu fahren. Ich bin persönlich an den vielen Hürden des Alltags gewachsen und so scheiße ich Chemie und Ärzte immer noch finde, durfte ich feststellen, das es auch nette Menschen gibt und das Medikamente, einen Alltag wesentlich beinflussen und veränddern können. Da dieser Tag also etwas besonderes für mich ist, war ich mit M. in unserem Stamm Café und gönnte mir zu Feier des Tages, ein Schnitzel mit Pommes und eine Waffel.

Ein produktiver Freietag

Nach dem ich wieder einmal, einen furchtbaren Alptraum hatte, brauchte ich fast drei Stunden, um wieder klar zu kommen. Um nicht komplett durch zu drehen, konnte ich mich dazu motivieren, die Küche aufzuräumen und zu putzen. Als M. dann schrieb, das sie später kommt, hatte ich noch Zeit, die Wäsche vor zu sortieren. Wir machten uns dann auf dem Weg zum Arzt, weil ich neue Tabletten brauchte. Warum auch immer, hatte ich an diesem Morgen, meine Beine nicht unter Kontrolle und stolperte mehr durch die Gegend, als alles andere.

Da die Apotheke, am besagten Einkaufszentrum bei mir um die Ecke ist, hatte ich meine Leergutsammlung mitgenommen und so verbunden wir das eine mit dem anderen. Für die letzten beiden Arzttermine und auch noch für ein paar andere Dinge, belohnte ich mich mit Wildschweinsteaks. Nach dem Einkauf und dem Haushaltsdingen war ich ziemlich k.o. es ist für mich immer noch schwierig, die körperlichen Ressourcen/Grenzen richtig einzuschätzen.

Ergotherapie & Kaffee

Am Donnerstagmittag fuhr ich wieder durch die halbe Stadt zur Ergotherapie. Da wieder ein Dutzend Ignorante unterwegs waren, suchte ich mir einen Platz, an dem ich gut stand. So kam es, das sich die Stange auf Hüfthöhe befand, an die ich mich anlehnte und sobald der Bus sich bewegte, es mit den Beinen abfederte. Gleichzeitig habe ich es geschafft mit J. und T. zu kommunizieren. Ich hätte gedacht, das ich davon einen blauen Fleck bekomme, hatte am nächsten Morgen, aber nur Muskelkater. L. begrüßte mich mit den Worten „Damit dir nicht langweilig wird, hab ich mir heute für dich, eine Raumbeschreibung ausgedacht“.

Ich fand es etwas amüsant, einem Menschen, der fast blind ist, eine Raumbeschreibung zu geben, aber sie hat sich gut geschlagen. Wie immer hat sie mir nach der Beschreibung, andere Aufgaben zur Ablenkung gegeben und als wir über Fisch philosophierten wäre ihr das auch fast gelungen. Sie war der Meinung, das Thunfisch aus der Dose Ähnlichkeit mit Katzenfutter hätte. Desweiteren hat die Gute, einen Spleen für rückwärts. Wie auch am Dienstag, las sie mir vier bis fünf Zahlen vor und ich musste sie rückwärts aufsagen, genauso wie das ich Namen rückwärts buchstabieren sollte.

Weil wir noch Zeit hatten, hat sie dann noch eine Übung gemacht, bei der sie mir, einen Wochentag und ein Datum sagte und dann fragte welches Datum war vor zwei Wochen, drei Tagen, gestern usw. Da ich noch keine Lust hatte nach Hause zu fahren, hattet ich J. auf dem Weg zur Ergo gefragt, ob wir uns auf dem Rückweg auf einen Kaffee treffen wollen. Nach einer Stunde quatschen, trafen wir dann noch auf M., sie hat mich in den Bus gesetzt und ist dann weiter gezogen und ich nach Hause gefahren.

Nuklearmedizin

Bereits vor einiger Zeit, hatte mich meine Hausärztin darauf aufmerksam gemacht, das meine Schilddrüsenwerte auffällig sind. Im Juli hatte sie mir dann eine Überweisung zur Nuklearmedizin gegeben. Das örtliche Krankenhaus, in dem ich, bezüglich meiner Menstruationsstörungen behandelt wurde, hatte eine Wartezeit bis Mitte Januar 2018. In einem anderen Krankenhaus, circa 12km von mir entfernt, bekam ich dann, einen Termin für Anfang November. Weil ich wusste das sich die Praxis im ersten Stock befindet und das mit meiner Angststörung, ein Problem werden könnte, wurde ich nervöser, je näher der Termin kam.

Am Dienstagnachmittag machte ich mich dann mit meiner Betreuerin auf den Weg dorthin. Lustiger weise besitzt die Stadt in der wir uns befanden, kaum Straßennamen, aber auf einigen Schildern stand zumindest Krankenhaus, auch wenn es nicht ganz einfach war, im Endeffekt haben wir es gefunden. Das Personal war sehr nett, freundlich und geduldig. Bei der Blutabnahme plauderte ich mit der Arzthelferin und als es im ersten Anlauf nicht klappte (was mich nicht verwunderte) kam die Kollegin, mit einer „Kindernadel“ wieder und im zweiten Anlauf klappte es dann.

Nach der Blutabnahme bekam ich eine radioaktive Flüssigkeit gespritzt. Ich muss gestehen, ich hatte etwas Angst, aber auf Nachfragen, versicherte man mir, das ich davon nichts merken würde. Nach einer zehnminütigen Pause wurde dann eine Schichtaufnahme der Schilddrüse gemacht. Die Sitzposition in diesen zehn Minuten war sehr unangenehm und förderte meine Panikattacken, die ich so oder so, die ganze Zeit schon hatte noch mehr. Nach dieser Aufnahme, sollte dann noch ein Ultraschall und ein Gespräch mit dem Arzt stattfinden.

Bis zu diesem Zeitpunkt lief alles reibungslos und auffällig zügig, doch der liebe Herr Doktor hat sich Zeit gelassen. Wir haben geschlagene 45 Minuten auf den Doktor gewartet. Der Ultraschall und das Gespräch waren eine Sache von fünf Minuten. Ich habe nicht nur einen hübschen, bunten Schmetterling in mir sondern die Schilddrüse ist gesund!!

Die vorerst letzten Sonnenstrahlen

Die letzten beiden Treffen mit S. haben aus gesundheitlichen Gründen nicht geklappt und so machte ich mich, an diesem Freitagmittag auf den Weg in die zweite Heimat. Es war schönes Herbstwetter. Ich stand an der Umsteigehaltestelle und wurde leicht nervös, als der Bus bereits fünf Minuten Verspätung hatte, dabei hatte ich extra noch einmal den Fahrplan überprüft. Als wir losfuhren war der Bus recht gut gefüllt, am Krankenhaus, in dem ich bereits einige Male behandelt wurde, stieg dann der erste Schwung Menschen aus. Auf der Landstraße, kurz vor der Autobahn, drohte ein Stau und ich bekam eine leichte Panikattacke, konnte mich, aber gut ablenken.

Mit rund 12 Minuten Verspätung kam ich dann in der zweiten Heimat an und machte mich fußläufig auf den Weg zu S. ich war so darauf konzentriert, alle markanten Punkte abzulaufen, das ich fast an ihr vorbei gelaufen wäre. Wir saßen erst draußen und genossen bei Kaffee und Kuchen, die letzten Sonnenstrahlen, doch dann wurde es schattig und grau. So verlagerten wir uns dann doch noch rein. Gegen 17 Uhr machte ich mich dann wieder auf den Heimat. Trotz für mich einsetzender Dämmerung und der sparsamen Beleuchtung dieser Stadt, habe ich den Weg zum Bahnhof geschafft.

Zurück in der Wurzelstadt, dachte ich, den Anschlussbus verpasst zu haben, doch glücklicherweise hatte dieser Verspätung und ich konnte direkt weiter nach Hause fahren.

Kaffee, warmer Käsekuchen, Gulaschsuppe, Sonnenstrahlen, Lieblingsort, Gespräche mit der Liebsten und auf dem Rückweg, einen tollen Sonnenuntergang erlebt.

Freitag, der 13.

Manche Menschen haben mit Freitag, den 13. Ein Problem. Als ich darüber nachdachte, was ich mit diesem Datum verbinde, fiel mir ein, das ich 2014, ein Date mit T. hatte und es danach eine Bombendrohung gab. Ein paar Jahre zuvor, bin ich an diesem Tag mit A. zusammen gekommen. Und 2017 hatte ich, die nächste Quartalsuntersuchung beim Frauenarzt. Trotz Termin haben wir ziemlich lange warten müssen. Ebenfalls amüsant fand ich, das die eine Ärztin nicht weiß, was die andere macht und das in der selben Praxis.

Ende April war ich dort und wurde als Notfall ins Kh eingewiesen, doch die haben mich wieder nach Hause geschickt, weil ich trotz wasserfllartiger Blutungen, einen guten Hb hatte. Nach diesem Termin war ich allerdings schon zwei weitere Male bei der Frauenärztin. Das eine Mal, Anfang Mai, nach der Bluttransfusion um auf Hormone eingestellt zu werden und das andere Mal, Ende Juli, um den Verlauf der Hormontherapie zu besprechen. Dementsprechend war ich sehr irritiert, als die andere Ärztin mich fragte wie es mir gehen würde und das ich beim letzten Mal, nicht wirklich gut aussah.

Meine Betreuerin war hinterher so nett und hat meine Verwirrung aufgelöst. Allerdings haben sie den Blutdruck gemessen und der war viel zu hoch, von diesem Ergebnis war mir so dermaßen schlecht und als ich dann noch hörte, das die einen Abstrich machen wollen, war mir noch schlechter und ich wollte nur aus der Praxis raus. Das Gespräch mit der eigentlichen Frauenärztin verlief, dann aber doch sehr gut. Ich schilderte ihr das ich durch das Velanfaxin verstärkte Blutungen habe, das ich aber ansonsten zufrieden sei.

Wir sprachen noch mal über die Verödung und ich äußerte das ich mit der Vollnarkose ein Problem hätte und das ein Kinderwunsch bestehe. Daraufhin teilte sie mir mit, das es die Möglichkeit gäbe, eine Hormonspirale einzusetzen. Allerdings würde sie mir derzeit davon abraten, weil sie Bedenken beim Einsetzen hätte. Da ich die Hormontabletten soweit ganz gut vertrage, alle vier Wochen regelmäßig menstruiere spricht nichts dagegen, die Tabletten erst einmal weiter zu nehmen. Was mich persönlich etwas beruhigt hat, war die Aussage, das ich mir erst Sorgen machen müsste, wenn ich die Binden, alle zwei Stunden wechseln müsste oder es wie im April wasserfallartig ist.

Aufgrund meines Syndroms, werde ich die Tabletten voraussichtlich mein ganzes Leben lang nehmen müssen, um regelmäßig und nicht lebensbedrohlich zu menstruieren. Gott sei dank sind die Tabletten relativ klein und ich muss sie ja auch „nur“ alle zwei Wochen nehmen, auch wenn mich bei der Aussage, alle Ärzte immer irritiert angucken.

Story Memory

Beim Hundesitting ist der Pudel entlaufen.
Da wir, vor dem Klassentreffen den entlaufenden Hund suchten, kamen wir zu spät.
Beim Klassentreffen, erinnerten wir uns an die Aufführung vom Froschkönig.
Vor der Aufführung, mussten wir die Bühne, mit einem Schraubenzieher reparieren.
Der Mann, der die Schweinwerfer aufhing, war ein echter Muskelprotz.
Bei der Aufführung, betrat der Direktor, die Bühne mit Inline Skates.
Nach dem Froschkönig führten wir, das Wundern von Bern auf und deswegen stand ein Fußballtor auf der Bühne.
Die Bälle, die daneben geschossen wurden, wurden mit einem Einkaufswagen aufgesammelt.

Dies war eine Übung der Ergotherapie. Die unterstrichenen Wörter, sind die Wörter, die auf Karten standen und zu einer Geschichte, die nicht unbedingt zusammen hängt, verknüpft werden.

Der Weg zur Ergo allerdings war ein Kraftakt. Aufgrund meiner restlichen Erkältung und der anrollenden Blutung, war ich körperlich ziemlich erschöpft. Im ersten Bus kamen mir kurz vor dem Ziel, ein Dutzend Schüler entgegen. In der Innenstadt angekommen, wusselten sich hier ebenfalls viele Menschen. Am Umsteigeortangekommen, war es hier ebenfalls rappelvoll und obwohl, vor meinem Bus, noch zwei weitere kamen, war mein Bus ebenfalls sehr voll und so kam es, das ich die gesamten zehn Minuten stehen musste.

Auf dem Rückweg hatte ich mehr Glück. Ich habe alle Busse erwischt und hatte Sitzplätze. Sehr rücksichtsvoll fand ich, im letzten Bus Richtung Heimat, hat mir ein Mann mit Ghhilfen seinen Platz angeboten. Ein Stück weiter stieg ein Mann im Rollstuhl mit Begleitung ein, zwei Haltestellen weiter stieg noch eine ältere Dame mit Rollator ein. Eigentlich wäre ich aufgestanden, doch sowohl der Mann im Rollstuhl, als auch die ältere Dame mit Rollator sind soweit zusammen gerückt das es für alle passte.