Ein Duthend Ignoranten

Am Donnerstagmittag hatte ich es endlich geschafft, den Antrag auf Zuzahlungsbefreiung für die Krankenkasse auszufüllen. Da ich mit der Postfiliale am Einkaufszentrum auf dem Kriegsfuß stand, fuhr ich in die Innenstadt. Im Bus saßen ein paar Jugendliche, die auf ein Gymnasium, in meiner unmittelbaren Umgebung gehen und viele dieser Schüler halten sich für etwas besseres, diese vier jungen Damen leider auch. Als ein Rollstuhlfahrer einstieg, hielt es zwei von denen nicht nötig vom Behindertenstellplatz aufzustehen, was zur Folge hatte, das der Rollstuhlfahrer mitten im Gang stand.

Ein paar Haltestellen weiter, stieg eine russische ältere Dame ein und sprach den beiden Gören gegenüber das aus, was ich die ganze Zeit dachte. Als ich dann den Bus verlassen wollte, hielt man es nicht für nötig, Platz zu machen, bis zwei Damen mit Kinderwagen ausstiegen, weil es so voll war. Aufgrund der Tatsache das der Himmel sehr bedeckt und grau war, hatte ich große Probleme; Dinge zu erkennen und hatte deswegen große Probleme, en kleinen Paketshop zu finden. Ich betrat den Laden und es machte „Ding Dong“, doch keine Reaktion vom Personal.

Ich ging zum Verkaufstressen, holte meinen Brief heraus und erst dann reagierte die Angestellte. Danach lief ich zur Sparkasse bzw. hier wartete eine neue Herausforderung. An diesem Donnerstag fand der alljährliche Firmenlauf statt und deswegen lagen auf dem gesamten Marktplatz Kabelschächte herum. Diese besagten Kabelschächte sorgten allerdings dafür das ich die Orientierung verlor und den Eingang der Sparkasse nicht fand. Als ich völlig irritiert am Ende der Sparkasse stand und überlegte, wie ich dieses Problem nun lösen könnte, sprach mich eine Dame an, ich würde verwirrt wirken, ob sie mir helfen könne.

Sie brachte mich dann zum Eingang der Sparkasse und ich hatte die Orientierung wieder. Ein Stück weiter, stehe ich an der Fußgängerampel, wollte gerade die Straße überqueren, da läuft so ein Anzugträger mitten durch meinen Laufweg und stolpert natürlich über meinen Stock. Weil ich schon in der Stadt war und mich zwei Tage später mit S. treffen wollte, nutze ich die Gelegenheit und schlenderte durch den Rossmann. Neben meiner Haarfarbe kaufte ich noch neue Haargummis, Ohrringe und ein Mitbringsel für S. ich war erschöpft, aber glücklich wieder zu Hause.

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