Glattes Herzdorf

Auch wenn ich S. ihre Auszeit bei L. gegönnt habe, hab ich sie doch sehr vermisst und das obwohl wir, miteinander kommuniziert haben. Nach dem anstrengenden Termin mit M. am Vortag, hatte ich große Mühe in den Schlaf zu kommen und stand gegen acht Uhr mit zwei Stunden Schlaf auf. Nach dem es zwei Tage vorher einen bundesweiten Orkan und einen Tag zuvor geschneit hatte, hatte ich etwas Sorge, das im Herzdorf noch Schnee liegt, doch S. beruhigte mich, das alles gut sei.

Ich war schon spät dran und traf dann ausgerechnet vor dem Haus auf die Nachbarin von oben. Einerseits war ich erleichtert, denn ich hatte sie schon sehr lange nicht mehr gesehen und Sorgen gemacht, andererseits finde ich es immer schwierig Menschen abzuwimmeln. Ich kam gerade an der Bushaltestelle an, als der Bus schon anrollte. Der Rest der Strecke verlief reibungslos und so kam ich pünktlich um 11 Uhr im Herzdorf an. Als ich ausstieg, musste ich feststellen das der gesamte Bussteig vereist war und bekam Panik. Ich beruhigte mich wieder und ging im absoluten Schneckentempo und einen Fuß vor den Anderen den Bussteig bis zum Ende.

Je weiter ich mich vom Bahnhof entfernte, umso weniger wurden die Schneereste. Der Sonnenschein war toll, wäre es ein bisschen wärmer gewesen, hätte man glatt draußen sitzen können. Obwohl in unserem Wohnzimmer war es so kuschelig, das wir hinterher im T-Shirt dort saßen *__*. Der Satz des Tages/Monats oder gar Jahres war: „Mit dir hier zu sein, ist wie nach Hause kommen. Wenn es dich nicht gäbe, würde mir unterbewusst etwas fehlen“.

Es hat mich so unvorbereitet getroffen, so etwas wundervoll, liebesvolles zu hören ist einfach nur wundervoll <3 <3 <3 <3

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