Das Jahr 2017

Womit habe ich 2017 begonnen?
Trommeln 🙂 <3

Ambulante Ergotherapie: Nach neunmonatigen Hirnleistungsprogramm ist das Gedächtnis und die Aufmerksamkeitsspanne gewachsen

Hormontherapie: Ich menstruiere wieder regelmäßig und im normalen Ausmaß

Neues Selbstvertrauen gewonnen: Durch den Rückhalt der Trommelgruppe und dem Zusammenhalt habe ich neues Selbstvertrauen gewonnen und mir wieder mehr zugetraut

Meinen Ängsten gestellt

Schöne Momente des Jahres
Mit meiner Betreuerin bei Sonnenschein im Park spazieren gewesen

„Du bist so gut zu mir: Du beherbergst meine Kakteen, unterstützt mich finanziell und bist einfach da“. Diese Zeilen meiner Schwester haben mich zu Tränen gerührt

Beim Bäcker: „Einen Berliner bitte“, „Soll ich ihn schneiden?“

Unveränderter und stabiler Befund beim Augenarzt

Der erste Auftritt mit der Trommelgruppe im Sonnenschein

Picknicken und Trommeln am Kanal

Mittelaltermarkt mit Schwesterherz und ihrer Freundin: Sonnenschein, Met, mittelalterliche Musik, barfusstanzen auf dem Rasen

Der Ergotherapeut hat mir geistige Flexibilität bescheinigt. Neun Monate später liest, die dritte Ergotherapeutin einen Text vor, den ich mit dem ersten Therapeuten bearbeitet habe und ich konnte vier von fünf Fragen beantworten, sie war schwer begeistert

Nach der dritten Eiseninfusion nach der Bluttransfusion von der Ärztin hören „Sie bekommen Farbe, so kenne ich Sie gar nicht“

La Fete: Oldtimer, Segelflugzeug, Radio- und Tonmuseeum

S. nach vielen Jahren wieder sehen, Kaffee und Kuchen im Sonnenschein essen und im Sonnenuntergang nach Hause fahren

Eine gesunde und farbenfrohe, schmetterlingsartige Schilddrüse haben

Mit der Besten, meinen ersten, zweiten Geburtstag gefeiert

Nikolaus und Bescherrung mit der Liebsten in „unserem Wohnzimmer“.

Schwesterherz nach fünf Monaten an Weihnachten wieder gesehen. Neben dem Eulen Wärmekissen von S. war das Wurstpaket meiner Schwester das beste Geschenk. Wie jedes Jahr, durfte an Weihnachten die Lasagne meiner Mutter nicht fehlen

Weihnachtsfeier vom Betreeungsträger

Sechs Bücher in 365 Tagen gelesen

Negative Erlebnisse und ihre Erkenntnisse
Der plötzliche Tot meines kleinen Mäuschen. Sieee wurde 26 Monate und ich kann sagen, sie hatte ein artgerechtes und tolles Leben bei mir -> Sie war so einzigartig, das ich mir auch zehn Monate später noch kein neues Tier zugelegt habe

Erneute Bluttransfusion und wöchentliche Eiseninfusionen: Manchmal ist es besser, auf sein Bauchgefühl und nicht immer auf den Arzt zu hören

Bombendrohung im mehrstöckigen Einkaufszentrum der Stadt: Selbst in einer Stadt, die nur 380.000 Einwohner hat, kann man sich nicht hundertprozentig sicher fühlen

Fruchtfliegenbefall: Manchmal ist es hilfreich, den Eigenstolz los zu lassen und Hilfe anzunehmen -> Antrag auf Haushaltshilfe
Wem sage ich Danke und wofür?
Herzchen und der Liebsten für die gemeinsamen schönen Momente, die vielen Krisen und Selbstzweifel, die wir gemeinsam getragen und überstanden haben. Das sie Tränen getrocknet, gelacht und Gedanken ausgetauscht haben

R. und meinem Zwilling: Danke das ihr in den schwersten Stunden mir beigestanden habt, für die stunden- und teilweise nächtelangen Gesprächen, die Aufmunternden und manchmal IN Den Hintern tretenden Worten

Meinem Nordlicht: Irgendwann bist du in meinem Tweets aufgetaucht und schnell stellten wir Gemeinsamkeiten fest und es entstand relativ schnell, eine tiefe Verbundenheit. Du warst da, in Zeiten als ich dachte mich versteht keiner. Du hast zugehört, getröstet und manchmal Rat gewusst. Du warst diejenige die meine Puzzleteile im Kopf sortiert hast, du bist mir einfach ans Herz gewachsen, mein Nordlicht <3 <3

Der Trommelgrupp: Das ich ein Instrument erlenen durfte, das ich erleben durfte was es bedeutet, in einer Gemeinschaft zu sein, wo die Behinderung keine Rolle spielt und in der man sein darf, wie man ist

Ein besonders großes Dankeschön gilt meiner Betreuerin: Auch wenn es ihr Job ist, sie ist diejenige, die mich immer wieder auf den Weg zurück geholt hat, dIE meine Zweifel ausgeräumt hat, die mir Mut gemacht hat, aber auch die jeden einzelnen Arzttermin und jede Nadel miterlebt und mitgelitten hat.

Unvergesslich
Erster Auftritt mit der Trommelgruppe, Picknicken und Trommeln am Kanal, La Fete, S. nach vielen Jahren wieder sehen und auf dem Rückweg vom ersten Treffen durch den Sonnenuntergang fahren, nach drei Eiseninflusionen hören „Sie bekommen Farbe, so habe ich Sie noch nicht gesehen“

Was bringt 2018 / Wünsche und Ziele
Tolle Auftritte mit der Trommelgruppe

Stabile Blutwerte und mit dem Sport anfangen

Weitere Antipanik-Challenges: Ins Kino gehen, Tarzan das Musical
besuchen, mit Schwesterherz ihre neue Heimat entdecken

Ganz viele schöne Momente mit der Liebsten und Herzchen

Neue Hilfsmittel

Eine Beschäftigung

Rückblick auf die Vorsätze 2017
Zwei gemeinsame Monate hatte ich mit meiner kleinen Turnaktrobatin noch. Sie war so wundervoll und einzigartig, das ich mir bislang keinen neuen Hamster zugelegt habe

Den Vorsatz auf die Blutwerte bezogen habe ich eingehalten. Der Langzeitzucker ist nach wie vor niedrig. Nach einer erneuten Bluttransfusion, weil die Eisentabletten zu früh abgesetzt worden sind, sind die Eisenwerte nun im grünen Bereich. Das die Leberwerte erhöht sind wird an den Medikamenten und eventuell am Diabetes liegen. Das die Schilddrüsenwerte erhöht sind, kann sich keiner erklären, die Diagnostik in der Nuklearmedizin war unauffällig

Ich habe meinen Vorsatz noch ein paar Kilogramm abzunehmen zwar nicht erreicht, aber ich ernähre mich mittlerweile aus einer Mischung von Vollkorn und Low Carb. Ab und an gibt es dann auch mal „normale“ Nudeln oder Pizza, aber ich liebe Gemüsenudeln.

Mein Körper hat sich trotz der Gewichtszunahme toll entwickelt. Ich kann meine unteren Rippen fühlen und zwischen Hintern und Bauch ist wieder eine Silouette. Ich trage nach wie vor zwei Kleidergrößen kleiner und mein Ziel ist es dies auch zu halten

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