Pechsträhne

Ohja, die hatte ich. Am Dienstag war ich auf dem Rückweg von der Ergotherapie nach Oause, für diese Uhrzeit war der Bus realtiv leer, jedoch konnte ich trotzdem keinen Platz ergattern, also stellte ich mich sicher hin und die Fahrt ging los. Mir stand ein Mann mit Rollator gegenüber und wir unterhielten uns darüber, ob ich mir sicher sei, wirklich sicher zu stehen. Zwei Haltestellen später trat die Busfahrerin so dermaßen kräftig in die Bremse, das ich fast durch den Bus flog. Ich konnte mich an den Stangen zwar abfangen, aber ich habe mich halt tierisch erschrocken.

Der Mann mit dem ich mich zuvor unterhalten hatte und eine Dame, hatten nicht nur dafür gesorgt das ich dann einen Platz bekam sondern auch das ich mich wieder fing. Von diesem Vorfall war ich so platt, das ich den Einkauf hab ausfallen lassen und nach Hause gefahren bin. Habe mich ins Bett gelegt und bis zum nächsten Morgen geschlafen. Am Donnerstag gab es leider eine Fortsetzung. Angefangen bei der Tatsache das ich nicht aus dem Bett kam und deswegen den späteren Bus nehmen musste.

In der Stadt angekommen, war mein Zeitplan wunderbar, abgesehen von der Tatsache das es geregnet hat, stehe an der Bushaltestelle, ein Mann hinter mir sagte noch „Die vier wird schon angezeigt, die kommt gleich“. Ich sah das dort ein Bus stand, wusste aber auch dass das nicht meiner ist. Ich wartete darauf das der Bus endlich weg fuhr, weil meiner jeden Moment kommen müsste. Gerade als der vordere losrollte, sah ich das da hinter noch einer stand und auch dass das meiner ist. Ich steh dort und sehe das der Bus los rollt, aber anstatt 30cm später, für mich die Tür zu öffnen fährt er einfach an mir vorbei.

Dieser Vorfall führte dazu, das ich heulend zurück zum Westentor lief, auf diesem Weg hatte ich ein Fahrrad umgeworfen, bin in eine offene Autotür gelaufen und zum guten Schluss, fast über einen Pöller geflogen. Beim Einkaufen ist gGott sei Dank dann nichts mehr passiert, aber aufgrund der Tatsache das sich die Vertretung von M. nicht gemeldet hat, musste ich meine Feiertagseinkäufe, die rund zehn Kilo waren alleine im Dunkeln und regen nach Hause schleppen.

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