Freitag, der 13.

Manche Menschen haben mit Freitag, den 13. Ein Problem. Als ich darüber nachdachte, was ich mit diesem Datum verbinde, fiel mir ein, das ich 2014, ein Date mit T. hatte und es danach eine Bombendrohung gab. Ein paar Jahre zuvor, bin ich an diesem Tag mit A. zusammen gekommen. Und 2017 hatte ich, die nächste Quartalsuntersuchung beim Frauenarzt. Trotz Termin haben wir ziemlich lange warten müssen. Ebenfalls amüsant fand ich, das die eine Ärztin nicht weiß, was die andere macht und das in der selben Praxis.

Ende April war ich dort und wurde als Notfall ins Kh eingewiesen, doch die haben mich wieder nach Hause geschickt, weil ich trotz wasserfllartiger Blutungen, einen guten Hb hatte. Nach diesem Termin war ich allerdings schon zwei weitere Male bei der Frauenärztin. Das eine Mal, Anfang Mai, nach der Bluttransfusion um auf Hormone eingestellt zu werden und das andere Mal, Ende Juli, um den Verlauf der Hormontherapie zu besprechen. Dementsprechend war ich sehr irritiert, als die andere Ärztin mich fragte wie es mir gehen würde und das ich beim letzten Mal, nicht wirklich gut aussah.

Meine Betreuerin war hinterher so nett und hat meine Verwirrung aufgelöst. Allerdings haben sie den Blutdruck gemessen und der war viel zu hoch, von diesem Ergebnis war mir so dermaßen schlecht und als ich dann noch hörte, das die einen Abstrich machen wollen, war mir noch schlechter und ich wollte nur aus der Praxis raus. Das Gespräch mit der eigentlichen Frauenärztin verlief, dann aber doch sehr gut. Ich schilderte ihr das ich durch das Velanfaxin verstärkte Blutungen habe, das ich aber ansonsten zufrieden sei.

Wir sprachen noch mal über die Verödung und ich äußerte das ich mit der Vollnarkose ein Problem hätte und das ein Kinderwunsch bestehe. Daraufhin teilte sie mir mit, das es die Möglichkeit gäbe, eine Hormonspirale einzusetzen. Allerdings würde sie mir derzeit davon abraten, weil sie Bedenken beim Einsetzen hätte. Da ich die Hormontabletten soweit ganz gut vertrage, alle vier Wochen regelmäßig menstruiere spricht nichts dagegen, die Tabletten erst einmal weiter zu nehmen. Was mich persönlich etwas beruhigt hat, war die Aussage, das ich mir erst Sorgen machen müsste, wenn ich die Binden, alle zwei Stunden wechseln müsste oder es wie im April wasserfallartig ist.

Aufgrund meines Syndroms, werde ich die Tabletten voraussichtlich mein ganzes Leben lang nehmen müssen, um regelmäßig und nicht lebensbedrohlich zu menstruieren. Gott sei dank sind die Tabletten relativ klein und ich muss sie ja auch „nur“ alle zwei Wochen nehmen, auch wenn mich bei der Aussage, alle Ärzte immer irritiert angucken.

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