Migräne, KJC, GEZ, Alltag

Eigentlich ist das Wetter derzeit recht beständig dennoch hat es mich am Montag erwischt. Der Sturm und der Regen sorgten dafür das ich in den Seilen hing und mein Körper den Großteil des Tages mit Schlafen verbracht hat.  Am Mittwoch hatte ich dann den Termin beim JobCenter. Ich hatte eigentlich die Hoffnung etwas neues zu erfahren doch der Termin lief so vollkommen anders als ich mir das vorstellte.

Ich bin nach wie vor froh das ich dort nicht alleine war sondern das M. mitkam. In der Einladung stand das es um die Erwerbsfähigkeit geht das konnte alles heißen. Konkret geht es darum das dass JobCenter/die DRV meine Erwerbsfähigkeit prüfen möchte, den aufgrund meiner Blindheit und meiner Angsstörung bin ich beim JC im Pool der Menschen die schwer vermittelt werden können. Diese Prüfung läuft so ab das dass JC nach meiner schriftlichen Einverstädnniserklärung sämtliche relevanten ärztlichen Unterlagen einholen darf. Nach diesen Unterlagen prüft die DRV dann meine arbeitsfähigkeit. Sollte die DRV der Meinung sein das ich nicht arbeitsfähig bin hat das zur Folge das ich Erwerbsminderungsrente und Grundsicherung erhalte. Wenn die DRV jedoch der Meinung ist das ich arbeitsfähig bin dann rutsche ich zurück zum Fallmanager der sich bislang wenig bemüht hat mich zu vermitteln.

Zum Thema Erwerbsminderungsrente sei so viel gesagt: Menschen die aufgrund einer körperlichen, seelischen oder geistigen Einschränkung nicht in der Lage sind mindestens drei Stunden am Tag zu arbeiten erhalten diese Rente. Es gibt eine befristete meistens auf zwei Jahre und eine volle. Da ich, aber sehr wohl in der Lage bin bis zu 6 Stunden am Tag zu arbeiten hat mir der Saschbearbeiter schon signalisiert das es gut sein kann das die DRV das Verfahren fallen lässt.

Was ich etwas frech fand war seine Äußerung “Wenn Sie in Grundsicherung fallen haben Sie den Vorteil, Sie müssen keine Termine mehr mit uns wahr nehmen und haben eine Bealstung weniger”. Es fiel mir während des gesamten Gespräch schwer nicht emotional zu explodieren und meinte nur das die Belastung arbeitslos zu sein wesentlich höher wäre als die Termine wahr zu nehmen.

Diieses Gespräch war für mich wie ein Schlag mit einem Brett vor den Kopf gut das ich nich die einzige war der es so erigng. Nun habe ich zwei Wochen Zeit mir zu überlegen ob ich diese Einverständnis unterschreiben möchte. Er hat zwar gesagt es wäre frewillig und ich könne auch nein sagen, aber ich bin mir sicher sie werden es zu einem spätern Versuch versuchen und dann hab ich keine Wahl mehr.

Ich finde es einfach unfassbar traurig das alle nach Inklusion krähen und wenn es dann konkret darum geht man so fallen gelassen wird. Sicherlich ist es halt Mensch mit Behinderung schwieriger seinen Alltag zu bestreiten, aber nicht umsonst gibt es inzwischen so viele tolle technische Hilfsmittel die einen fast normalen Alltag ermöglichen.

Ein weiteres behördliches Ärgernis ist nach wie vor das laufende Verfahren mit der GEZ. Ich hab im Sep 2014 meinen Harz IV Bescheid erhalten, ging zum Bürgeramt und lies dort die Befreiung erstellen bedauerlicherweise hat die MItarbeiterin dort, aber nur die erste und nicht alle Seiten kopiert. Somit hat die Behörde mir eine Befreiung für einen Monat ausgestellt was, aber erst im November auffiehl. Auf einige Breife hat die GEZ nicht reagiert, Anfang Januar hab ich die erneute Befreiung beantragt. Vor zwei Wochen bekam ich dann Post mit dem Ergebnis das die Behörde mich wiieder nur für einen Monat befreit hat. Ich frag mich wirklich was dieser Zirkus soll. Nun habe ich am Freitag den nächsten Bescheid bekommen und so wie es aussieht werden die Bescheide jetzt für 12 und nicht mehr fü 6 Monate ausgestelt und es lag eine Beschienung für die GEZ bei.

Ich werde sowohl den gesamten Kram vom JC am Montag zum Termin mitnehmen und mir eine weitere Meinung einholen.

Mein ganzes Leben hab ich dafür gekämpft nicht in einer Werkstatt zu landen. Selbst meine damalige hehandelnde Ärztin hat meiner Mutter nicht viel Hoffnung gemacht das aus mir etwas wird. Ich habe auf Umwegen einen Hauptschulabschlusss nach Klasse 10 erworben, eine dreijährige Ausbildung durchlaufen und nur aufgrund einer Angststörung deren Ursache bislang unbekannt ist musste ich deise besagte Ausbildung abbrechen. Ich habe trotz vieler Höhen und Tiefen, vielen Selbstzweifeln und meinem Auszug mitten in der Ausbildung mich durch gekämpft, weil es das war was ich wollte seit dem ich denken kann und nun kommt so eine Behörde daher und meint mich in Grundsicherung oder noch besser in eine Werkstatt abzuschieben.

Ich gucke weiterhin nach Bewerbungen und werde mich auch weiterhin bewerben doch es ist sehr frustierend was dazu führt das ich derzeit fast täglich zwischen Hoffnungsvoll und Hoffnungslos tendiere.

 

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