Mai`17

Aufgrund technischer Probleme mit meiner Fritzbox, kommt der Monatsrückblick etwas später. Ich bin doch überrascht, das es trotz vieler Dramen, auch ein paar schöne Momente in diesem Monat gab

Zwei tolle Live-Auftritte mit der Trommelgruppe. Nudelsalat essen und das Video zum letzten Auftritt ansehen und einfach Zeit mit den Trommeln verbringen

Zehnjähriges Jubiläum mit der aller besten, tollsten, mein Herz und das Feiern dieses Jubiläum bei meinem Lieblingsitaliener

Nach der dritten Eiseninflusion hören „Sie bekommen Farbe, so habe ich Sie noch nicht gesehen“

Beginn mit der Hormontherapie

Der Ergotherapeut hat mir geistige Flexibilität bescheinigt J

Ich war fast jede Woche in diesem Monat in der Apotheke. Als ich dort meine Hormontabletten und die Spritzen für die Eiseninflusion holen wollte, meinte der Apotheker „Die Spritzen dienen zu Ihrem Wohlbefinden“ es muss in meinem Fall leider heißen „Sie dienen zum Überleben“

Nach langer Zeit mal wieder Haare gefärbt J

Eine Sms von meiner Betreuerin mit dem Inhalt „Ich fürchte mich nicht vor Zombies“ hat mich zu dem Zeitpunkt sehr zum Lachen gebracht. Genauso die Tatsache das T., J., R. und M. die sleben Worte mir gegenüber verwendet haben wie sie. Es tat an diesem Montag einfach gut, das es Menschen gibt, denen man wichtig ist und ich habe es nicht bereut mich überreden zu lassen

Die sehr nette Zimmernachbarin hat mit ihrem Schnarchen geschafft, das ich trotz Ängste etwas schlafen konnte. Die Nachtschwester hat mich wieder erkannt und mir gleich Bedarf zum Schlafen angeboten

Obwohl ich sämtliche Arzttermine und Medikamente eingenommen habe, wurde mir am 10.05 mitgeteilt das meine Laborwerte so schlecht sind, das ich wieder ins Krankenhaus musste. Nach 24 Stunden und zwei Blutkonserven wurde ich wieder entlassen. Gefiel meiner Ärztin nicht so gut, dennoch erhalte ich jetzt die Eiseninflusionen ambulant. Nach der erneuten Blutkonserve hab ich nun endlich die Hormontabletten erhalten, das diese starke Nebenwirkungen haben können, war mir schon bewusst, aber ich hätte nicht gedacht das ich so dermaßen heftig darauf reagiere. Trotz neuer Medikamente und neuem Blut bekam ich diesen Monat Blutungen die mich an meine Grenzen gebracht haben. Immer noch ist da Panik und Angst, jedes Mal aufs neue, die Angst wieder ins Krankenhaus zu müssen.

Ein weitereS großeS Problem in diesem Monat war das Thema Essen: Es gibt/gab so viele Tage an denen ich nicht essen wollte, aber muss um die Medikamente einnehmen zu können. Nach den erneuten Blutungen wollte ich die Therapie abbrechen, wenn ich nicht wüsste das der Vorfall im Novemeber nicht lebensbedrohlich gewesen wäre.

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