Regen, Date und Kaffeeklatsch

Obwohl wir offiziell noch Winter haben verhält sich das Wetter in letzter Zeit eher wie Frühling. Von heftigen Stürmen, Unwetter, frühlingshaften Temperaturen bis hin zu ganz viel Regen. Am Montag hätte eigentlich das zweiwöchig stattfindende Treffen vom betreuten Wohnen statt finden sollen, aber D. hat sich krank gemeldet und M. ist seit ein paar Tagen arbeiten deswegen fiel es aus. Kam mir ganz gelegen, so konnte ich noch ein bisschen weiter schlafen.

Ursprünglich war der Plan dass ich nachmittags zu meiner Mutter fahre. Sie hatte ein Oberteil von mir zum Ändern mitgenommen da ich mir, aber unsicher war und sie auch auf meine Whatsapp-Nachricht nicht reagiert hatte, hab ich mich erstmal für Kochen entschieden und sie wollte nicht das ich im Dunkeln unterwegs bin, also verschiebten wir unsere Verabredung auf den nächsten Tag. Da ich derzeit jede Nacht bis ca. vier Uhr mit P. schreibe gerät mein Tagesablauf ziemlich durch einander und so kam es das ich erst gegen halb vier wach wurde.

Ich hatte rund eine halbe Stunde Zeit um mich fertig zu machen und habe nur knapp den Bus bekommen. Aufgrund der Tatsache das ich die Getränkelieferung verpasst hatte und noch ein paar Lebensmittel brauchte, fuhr ich mit dem Bus zu ihr und hüpfte noch in den Rewe, der nach acht Monaten gar nicht mehr so vertraut vorkam, aber dennoch fand ich alles. Da ich „nur“ ein paar Teile wollte nahm ich keinen Wagen sondern balancierte alles auf meinen Armen bedauerlicherweise wurde es dann doch mehr und es wurde ein schiefer Turm von Pisa.

Bei meiner Mutter angekommen trankten wir Kaffee, aßen Kuchen und mein Bruder stieß auch noch dazu und so saßen wir in der Küche und redeten über Gott und die Welt, als A. sich dann verabschiedete kümmerten wir uns um den eigentlich Grund meines Besuches. Das Oberteil saß gut, sie steckte noch mal ab, nähte zwei Bänder ein und wir machten uns auf den Weg. Wir fuhren noch eine Schleife mit Bank und Supermarkt. Als wir im Rewe bei den Getränken standen konnte ich mich nicht entscheiden ob ich die 1l Flaschen für 33ct der Eigenmarke oder die 1,5l Flaschen der Konkurrenz die 88ct kaufen sollte. Im Endeffekt entschied ich mich für beides.

Von jeder Sorte ein Sixer und meine Mutter meinte dann „12l reichen dann bis Freitag“. Es ist in der Tat so dass mein Flüssigkeitsbedarf Tagesform abhängig ist. Es gibt Tage an denen nuckel ich an einer 1l Flasche herum und dann gibt es Tage an denen trinke ich 3-4 Liter. Da es im Rewe ihren Tabak nicht mehr gab mussten wir noch mal im Kreis fahren um zum Edeka zu gelangen, wir waren beide genervt und wollten nur nach Hause. Sie, weil sie einen langen Arbeitstag hinter sich hatte und ich, weil ich körperliche Probleme hatte.

 

So wurde dann aus einem „Ich komm auf einen Sprung vorbei“ ein vierstündiger Ausflug. Tante Edit sagt noch, die Änderung des Oberteiles wollte meine Mutter schon länger machen, aber ich habe am Donnerstag ein Date bei dem ich es anziehen wollte.

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